Warum ich derzeit nicht als Lektor arbeite – gibt es nicht längst zu viele Bücher auf der Welt? – Wenn man vom Lektor zum Verschwörungstheoretiker und spirituellen Denker wird

[Achtung, Arbeitsartikel/Rohfassung]

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

seit mehr als einem Jahr habe ich nun meine Arbeit als Lektor niedergelegt.

Ich kann und will derzeit einfach nicht mehr arbeiten.

Wissen Sie, es gibt höhere spirituelle Mächte im Universum, die mir eine weitere Arbeit als Lektor geradezu verbieten – weil ich für andere Aufgaben bestimmt bin. Seit 2015 habe ich Kontakt zu dieser Macht, die in Stimmen und Zeichen zu mir spricht.

Und wenn Sie das nicht ernst nehmen, darüber lächeln oder mir gar in liebevoller Fürsorge die Psychiatrie empfehlen, dann wissen Sie, warum ich Ihre Bücher weder lesen noch lektorieren will, egal, ob Sie beim Publikum keinen Cent oder eine Million mit Ihren Büchern verdienen.

Wissen Sie, wer einmal die große Weltverschwörung auf unserer Welt entdeckt hat sowie Kontakt mit spirituellen Mächten in Universum hat und wer als intelligenter Mensch die richtigen Schlüsse daraus zieht, der sollte nicht mehr zurück in die normale Literaturwelt.

Falls Sie nicht wissen, was ich meine: Lesen Sie das kostenlose Buch:

Buch Verschwörungstheorien, Weltverschwörung, Spirituelles Geheimwissen, Kosmische Gesetze und die Unsterblichkeit der Seele: Warum die Welt ist, wie sie ist

Zentrale Wahrheiten über unsere Welt,

welche die offiziellen Medien, Schulen und Wissenschaften verschweigen.

Warum die Welt ist, wie sie ist.

Von spirituellen Welten, Geheimtechnologie und einer gewaltigen Weltverschwörung,

die seit Jahrhunderten besteht.

(von Andreas Scholonek)

www.perfekter-denker.de/weltverschwoerung-verschwoerungstheorien-spirituelles-geheimwissen-zentrale-wahrheiten-welche-eine-geheime-elite-die-illuminaten-den-menschen-verschweigen/

Dieses Buch fasst die zentralen Punkte zum Bereich „Weltverschwörung“ und „spirituelle Geheimnisse des Universums“ zusammen. Falls Sie den großen Verschwörungstheoretiker Jan van Helsing (oder David Icke) bereits kennen und schon spirituelle Bücher über die kosmischen Gesetze und die verschwiegenen Geheimnisse über Astralwelten, Lichtwesen und unsere Seelen gelesen haben, werden Sie vieles bereits kennen. Aber viele Menschen haben noch nie davon gehört, geschweige denn, sich ernsthaft damit auseinandergesetzt. Die meisten leben in der Welt der Mainstream-Medien und Mainstream-Wissenschaften und sind zeitlebens glücklich damit.

Nun, wer das sein will, der soll das sein. Ich gehöre nicht mehr dazu.

(Verbreiten Sie das Buch gerne weiter. Sie finden es auch kostenlos als E-Book bei Amazon.)

Wie gesagt, lesen Sie das Buch, lesen Sie dann auch die ganze dort genannte Literatur und dann entscheiden Sie ernsthaft, ob Sie noch als normaler Autor arbeiten können (bzw. als Leser normale Bücher lesen können) und dies mit dem Gewissen Ihrer Seele zu vereinbaren ist.

Ich kann das NICHT mehr mit dem Gewissen meiner Seele vereinbaren.

(Leider sind viele der im kostenlosen Buch genannten weiterführenden Bücher nicht kostenlos, aber das ist NICHT meine Schuld. Ich kann nichts dafür, wenn viele an sich relativ ehrliche Aufklärer mit ihrer Aufklärung Geld verdienen wollen. Wenigstens findet man manche Bücher eher zufällig oder aus anderen Gründen kostenlos im Internet, aber leider NICHT, weil der Autor den Inhalt explizit aus innerer Überzeugung kostenlos zugänglich machen wollte. Ich sage ja nicht, dass alle Bücher kostenlos sein müssen, aber zumindest von Referenzwerken der Aufklärung hätte ich mir das gewünscht.)

Warum ich derzeit nicht als Lektor arbeite – oder: Warum arbeiten SIE noch als Autor?

Denken Sie einmal darüber nach, ob Ihr Buch wirklich so wertvoll für die Welt ist, dass es wirklich geschrieben, veröffentlicht und verbreitet werden muss.

Das soll nicht heißen, dass unsere Welt keine Unterhaltungsromane braucht oder dass der einzelne Mensch nicht die Arbeit des Schreibens oder das Vergnügen des Lesens braucht – nur viele Autoren und Leser machen einfach zu viel davon. Im Ernst, Sie als Autor: Mit wie vielen Ihrer geschriebenen Romane und Sachbücher wollten Sie wirklich ernsthaft die Welt verbessern? Seien Sie ehrlich: Oft ging es einfach um Geld, Anerkennung und reine Selbstverwirklichung. Welches dieser drei Ziele halten Sie vor dem moralischen Richter Ihrer Seele wirklich für ein edles Ziel? Seien Sie ehrlich: Viele unter Ihnen wollen mit ihren Romanen und Sachbüchern keine wirklich sinnvollen Lehren an die Menschheit vermitteln, sondern es geht einfach um Kunst, Geld, Spaß und Unterhaltung. Wie gut können Sie als Autor wirklich begründen, warum die Welt Ihren Roman und Ihr Sachbuch wirklich braucht?

Seien Sie ehrlich: Eine Menge Autoren unter Ihnen schreiben nur, weil sie Freude am Schreiben und an Anerkennung haben. Freude an der Kunst und der Bühne – und beides verbunden mit dem Wunsch, Schreiben zum Beruf zu machen und mit dem Schreiben Geld verdienen und vom Schreiben zu leben. Einiges schaffen das, einige schaffen das teilweise und viele schaffen das nicht. Doch ganz unabhängig von dem Erfolg: Wie wichtig ist Ihr Buch wirklich für die Menschheit und den Planeten? Denken Sie darüber nach – auch gerade die Erfolgreichen unter Ihnen: Macht das große verdiente Geld aus Ihrem Buch wirklich ein gutes Buch? Haben Sie wirklich eine sinnvolle Botschaft, die hohen Idealen genügt? Oder schreiben Sie einfach nur für den Markt oder für gute Unterhaltung, damit das Buch sich verkauft?

(Und mich interessiert NICHT, wie viele Verlage sich um Ihre Bücher reißen und wie gut sich Ihre Bücher beim Publikum verkaufen. Auch die andere Seite, die unbekannten Autoren, soll mir nicht mit diesem „Habt doch ein Herz für uns“-Spruch kommen, wenn deren Bücher im Grunde auch nur zwecks Selbstverwirklichung, Geld, Anerkennung und Unterhaltung geschrieben wurden.)

Wissen Sie, viele sinnvolle Bücher dieser Welt gehen in all den sinnlosen Unsinn unter. Und ich meine damit den berühmten UND den unberühmten Unsinn. Bekannte UND unbekannte Autoren schreiben viele sinnlose Bücher. Umgekehrt gibt es in beiden Kategorien eine Minderheit, die gute Bücher schreibt (wobei die guten Bücher der bekannten Autoren wenigstens einen gewissen Bekanntheitsgrad erhalten – leider nicht den, den sie haben könnten, wenn es die Konkurrenz mit all dem kommerziellen Schwachsinn nicht gäbe).

(Ach ja, und dann gibt es noch eine Menge „neutrale Bücher“, die zwar je nach Problemkreis ihre kleine Berechtigung haben, aber auch kein großer Sprung für die Menschheit sind, etwa „Ratgeber fürs Steuerformular“ oder: „Mein Kampf gegen den Krebs“. Ich gebe zu: Diese Bücher sind NICHT nutzlos. Aber es sind auch KEINE Bücher, die der Menschheit allgemein bei ihren wirklich großen Problemen weiterhelfen.)

Zugegeben, was ein gutes Buch ist, das für die Seele, die Persönlichkeit und das Weltbild eines Menschen wirklich eine Offenbarung ist (bzw. für seinen Wissenshorizont und sein Gewissen), mag bis zu einem bestimmten Grad Ansichtssache sein. Dennoch behaupte ich, dass sich hierzu trotzdem ein recht guter Kriterienkatalog aufstellen lässt. Allgemein gesprochen: Alle Bücher, die zentrale Wahrheiten über den Menschen, die Welt und das Universum in hoher Qualität und mit logisch perfekter Beweisführung aufdecken sowie dem Menschen helfen wollen, an seiner Persönlichkeit (aus idealistischer Perspektive) zu arbeiten und die vielen Manipulationen des Systems und seiner Untersysteme zu durchschauen. Denn dies alles sind in etwa die Bücher, aus denen Menschen wirklich etwas Sinnvolles lernen.

Denken Sie als Autor auch darüber nach, wie moralisch rein all die Werbung für Ihre Bücher wirklich ist. War alles immer zu 100 Prozent moralisch sauber oder reden Sie sich das nur ein? Was machen Sie, wenn die Welt doch nicht so gottlos und engellos ist, wie sie erscheint, und eines Tages Engel oder andere spirituelle Mächte über Sie richten? Die Mächte, mit denen ich in Kontakt stehe, lesen jedenfalls all meine Gedanken und erkennen selbst die allerkleinste Lüge – und ich gehöre schon zu den ehrlicheren Menschen dieser Welt und würde mich bei den oberen 10 bis 20 Prozent einordnen.

An die Leser: Warum lesen SIE noch Romane?

Nach meinem Standpunkt zu den Autoren komme ich nun komme ich zu Ihnen als Leser:

Wie viele Ihrer gelesenen Romane und Sachbücher haben Sie in Ihrem Leben wirklich weitergebracht? Und wie gut können Sie als Leser wirklich begründen, warum Sie das Buch x für die Entwicklung Ihrer Persönlichkeit und Ihrer Seele wirklich lesen mussten?

Ich gestehe, auch ich habe in meinem Leben eine Menge Bücher gelesen, die mich nicht wirklich weitergebracht haben, einfach im Sinne von Unterhaltung, Weiterbildung und Forschung zum Buchmarkt oder weil ich sie fürs Studium lesen sollte und damit als ehrgeiziger Mensch gehorsam sehr viel Unsinn las, einfach weil die Professoren es so wollten und ich einen guten Abschluss wollte.

Zuletzt noch ein Wort über die Nichtleser

Nun möchte ich noch kurz über die Nichtleser sprechen. Die meisten Nichtleser werden meine Worte natürlich nie lesen werden, weil es ja Nichtleser sind. Daher lassen Sie uns als Autoren, Lektoren und Leser einmal kurz über die Nichtleser sprechen:

So sehr ich in diesem Artikel all die „normalen Bücher“ samt ihren Autoren und Lesern verurteilt habe, also gewissermaßen die gebildetere Welt – keine Sorge, im Vergleich zu meisten Nichtlesern sind bereits die meisten Schreiber und Leser die intelligenteren Menschen und auch Sie und ich verstehen uns in dieser Relation betrachtet gut. Denn das Schreiben oder Lesen eines normalen Romans oder eines normalen Sachbuchs ist immer noch eine viel intelligentere und bildendere Tätigkeit als etwa Fernsehen, Socia-Media-Geplauder, gesprochener Small Talk, Musikhören, Disko, Party, Fitnesscenter, Videospiele, Faulenzen, Stammtisch und was es sonst noch so an Freizeitaktivitäten gibt.

Es gibt hier in Deutschland einige ungebildete Gesellschaftsschichten, die so gut wie gar nicht lesen (und auch sonst keine intelligente oder moralisch achtbare Tätigkeit tun). Für die wäre schon das Lesen eines einfachen Romans oder Sachbuchs eine Offenbarung in Sachen Bildung und sinnvoller Freizeitgestaltung (von Persönlichkeitsbildung oder gar höhere spirituelle Bildung für die Seele wage ich hier schon gar nicht zu sprechen).

Zu diesen Gesellschaftsschichten zählen zum einen Jugendkultur- und Partymilieus, wo sich alles um Sex, Spaß, Mode, Konsum, Superstars und Alkohol dreht, zum anderen typische arbeits-, bildungsfaule, chaotische, kränkelnde, psychisch problembehaftete, depressive oder gar kriminelle Niedriglohn- und Hartz-IV-Milieus und drittens die Generation der Fernseh-Rentner, die aus einer Art traditionellem Arbeitermilieu besteht und die ihr Leben lang nicht viel anderes getan hat, als ordentlich als Mann im Bergwerk oder als Frau im Haushalt zu arbeiten und dann Fernsehen zu schauen. Alle drei Schichten verachten in gewisser Weise die jeweils andere Schicht – doch alle gemeinsam eint, dass sie sich fürs Lesen oder für eine andere Art von intelligenter oder moralischer Tätigkeit kaum interessieren.

Das ist zugegeben ein von mir gezeichnetes Klischee, aber all das existiert durchaus.

Und ich gestehe, ich kann mit vielen dieser Menschen nichts anfangen. Sie, der Leser, der diesen Artikel hier liest, ist mir trotz aller Unterschiede noch näher, denn immerhin sind Sie so intelligent gewesen, diesen Artikel im Web zu finden und zu lesen. Die oben genannten Menschen würden diesen Artikel so gut wie nie finden, geschweige denn lesen.

Ich schreibe und lese keinen normalen Romane und Sachbücher mehr

In diesem Artikel kritisierte ich sehr das Schreiben und Lesen von Büchern um des Schreibens und Lesens willen. Ich gebe zu, ich kritisiere hier etwas, das ich gut 13 Jahre lang selbst getan habe, nämlich Lesen zur Unterhaltung und Schreiben um der Selbstverwirklichung willen mit Hoffnung auf Anerkennung und Geld. Ich gehöre also voll dazu. Und wenngleich ich mir zugutehalte, dass meine (unveröffentlichten) Romane und Sachbücher durchaus kreativ waren, die Romane in Sachen Fantasie bereichernd für die Literaturwelt gewesen wären und die Sachbücher Hilfe geboten hätten – so muss ich doch zugeben, dass nichts davon SO wichtig für Mensch, Welt, Universum und Seele war, dass ich dies bei meinem jetzigen Wissensstand über die Wahrheiten der Welt und des Universums noch veröffentlichen müsste. Würde ich das tun, dann einzig aus den üblichen Gründen: Anerkennung, Selbstverwirklichung, Geld, das Ego …

Ich gehe mit gutem Beispiel voran und schreibe und lese auch selbst keine Unterhaltungsromane mehr. Nicht einmal in der Freizeit. Ich lese auch keine gewöhnlichen Sachbücher mehr und ich mache auch keine Versuche mehr, meine früheren Bücher an Verlage oder Leser zu bringen.

Falls Sie diesen Artikel gelesen haben und sich nun fragen, ob Sie nicht trotzdem weiter für Geld, Anerkennung, Selbstverwirklichung, Unterhaltung und die eigene Selbstbeweihräucherung schreiben sollen:

Nun, wenn Sie nach dem Lesen meines Artikels und des genannten Buches zu dem Schluss kommen, dass (Welt)Verschwörungstheorien und spirituelle Gesetze Unsinn sind sowie das gesamte Gerede um seelische Entwicklung, seelische Prüfung und geistige Wesen – na schön, dann machen Sie doch einfach weiter wie bisher. Ich meine das wirklich im Guten, denn es bedeutet dann wohl einfach, dass Ihre Persönlichkeit noch nicht bereit für das volle Annehmen größerer Wahrheiten und das Einschlagen des spirituellen Weges ist. Höhere geistige Mächte werden einen wahrhaft Ablehnenden wahrscheinlich nicht so hoch nach dem Tod (und in diesem Leben) richten wie einen Einsichtigen, der das neue Universumsbild angenommen hat und sich nicht länger selbst belügen kann. Nur vor einem können Sie sich trotz allem kaum freisprechen: Sie können diesen Mächten eines Tages nicht sagen, Sie hätten nie etwas von diesen höheren Wahrheiten erfahren. Falls es wahr sein sollte, werden Sie eines Tages vielleicht vor höheren Mächten eingestehen müssen, dass Sie diese höheren Wahrheiten nicht geglaubt haben.

Und: Das Streben nach Anerkennung, Selbstverwirklichung und vom Schreiben leben halte ich trotz allem für ein SINNVOLLES Ziel. Zwar nicht für moralisch sinnvoll, aber im weltlichen, unternehmerischen Sinne ist es ein sinnvolles Ziel. Sie haben durchaus meine Sympathie, denn immerhin haben Sie überhaupt ein Ziel. Viele Menschen auf der Welt haben nämlich gar kein Ziel, sondern gehen stumpf einer Routine-Arbeit nach, um dann die Freizeit bei einem langweiligen Programm vor dem Fernseher zu sitzen, sich ständig neue materielle Dinge zu kaufen, die sie bald wieder wegwerfen, oder irgendwie die Zeit totzuschlagen.

Ach ja, und nicht zuletzt: Prinzipiell kann man hier im Universum auch bewusst den Weg der dunkleren Seite gehen, also sich bewusst für ein Leben entscheiden, dass aus Unternehmertum, großes Geld verdienen, reine Selbstverwirklichung, Materialismus, Konsum, Luxus und überhaupt das volle Auskosten von allem irdischen Vergnügungen besteht. Nur dann sollte man auch dazu stehen und das alles mit seinem Gewissen sauber klären – und ob dann nach dem Tod trotzdem eine Strafe kommt: Keine Ahnung, das kann ich Ihnen leider nicht sagen, denn so weit reicht meine Erkenntnis bisher nicht. Ich sage nur, dass dieses Risiko besteht, und auch, dass das Bild eines völlig gottlosen Universums mit Zufallsprinzip, ewigem Tod nach dem Erdenleben und darwinistischer Evolutionstheorie sowie die Betrachtung des Menschen als lediglich intelligentere Tiere mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,999 Prozent falsch ist.

Noch ein Grund, warum ich nicht mehr als Lektor arbeite

Ja, es gibt noch einen Grund, warum ich derzeit keine Bücher mehr lektoriere: Lektorieren KANN ich bereits und aus meiner Sicht habe ich diese Fähigkeit im Prinzip zur Perfektion gebracht. Doch es gibt so viele Lektoren, die noch nicht so gut lektorieren können. Ich will denen nicht die Aufträge wegnehmen, die sie zur Übung brauchen. Zweitens gibt es so viele Lektoren, die noch immer wirklich Freude am Lektorat haben: Warum soll ich denen ihre Freude nehmen?

Seien wir doch ehrlich: Wenn ICH gerne von Hartz-IV lebe und ein Nachwuchs-Lektor lieber vom Lektorat, dann soll es doch SO BLEIBEN, statt dass wir tauschen und jeder das jeweils andere erhält, das er nicht so sehr will. Zugegeben, das geht dann zum Leid der Kunden, denn ich weiß genau, dass viele Kunden bei mir ein solches Preis-Leistungs-Verhältnis und eine so gute Qualität bekommen hätten, wie sie dies bei 99 bis 100 Prozent aller anderen Lektoren nicht bekämen. Doch so ist das dann nun mal. Ich weiß, dass eine Menge Kunden auch mit einem anderen Lektor trotzdem glücklich werden können. Einige wenige Kunden werden mit einem anderen Lektor sogar glücklicher (denn nicht alle Kunden passen zu mir) und viele Kunden werden auch nicht direkt trauern, da sie den direkten Vergleich nie erhalten. Wenn der Ersatz-Lektor also eine „sehr gute Leistung“ macht und sie nie sehen, wie eine „sehr, sehr gute Leistung“ aussehen kann, tut das auch nicht weh und die meisten Leser stört das auch nicht.

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